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Torflaute in den letzten Minuten bringt Marienhafe um den Lohn

Bericht vom 25.09.2013

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Nach 26:23 verliert Tura noch 26:28 in Jever

Am Ende steht die eine positive Erkenntnis an erster Stelle: „Die ersten beiden Spieltage in der neuen Klasse haben gezeigt, dass wir in der Verbandsliga mithalten können“, betont Tura-Trainer Victor Pliuto. Nach dem 33:19-Husarenstück in Osnabrück hat das zweite Auswärtsspiel in Folge den
Marienhafer Handballern aber auch bewiesen, dass sie nur mit vollem Einsatz und 100-prozentiger Konzentration in dieser Klasse zum Erfolg kommen. Denn bei der HG Jever/Schortens gaben sie einen schwer erkämpften 26:23-Vorsprung noch aus der Hand. Nach zehn torlosen Schlussminuten ging die Tura-Sieben mit einer 26:28-Niederlage (13:15) vom Spielfeld. Die Rote Karte für den jungen Spielmacher Keno Lücken nach seiner dritten Zeitstrafe brachte die Brookmerlander aus dem Konzept. Die Spielpause, bedingt durch den Rückzug der HSG Wilhelmshaven, bekam Tura nicht. Der Elan aus dem Osnabrück-Spiel war in Jever zunächst nicht zu spüren. Auch ein guter Beginn mit einer 4:3-Führung brachte die Marienhafer nicht richtig auf Touren. Über 4:7 (16.) gerieten die Gäste mit 10:14 (25.) ins Hintertreffen. Bis zur Pause kämpfte sich der Aufsteiger aber wieder bis auf zwei Tore heran. Die Pausenansprache von Pliuto fiel deutlich aus, seine Forderungen wurden prompt umgesetzt: Mit mehr Biss kam Tura aus der Kabine. „In der Abwehr hat jeder dem anderen geholfen und vorn wurde konsequent abgeschlossen“, lobt derTura-Trainer. Mit fünf Toren in Folge sorgten die Gäste zunächst für die Wende. Insgesamt 20 gute Minuten brachten Marienhafe dem nächsten Punktgewinn nahe. Ohne Keno Lücken kam Tura in der hektischen Schlussphase nicht mehr zurecht. Unvorbereitete Abschlüsse und Fehlpässe spielten Jever in die Karten.

Tura Marienhafe: Spinneker, Haneburger, Maltzahn – Speckmann, Kramer (8), Poppinga (2), Brumund (6/4), Gronewold (2), R. Janssen (3), Rossow (1), K. Lücken (4), Frevert, J. Janssen, H. Lengert.