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Pliuto mahnt vor Leichtsinn

Bericht vom 18.01.2013

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Marienhafe will morgen gegen Grönegau-Melle Heimbilanz ausbauen

13 Spiele sind in der Handball-Landesliga absolviert, es ist Halbzeit. Der richtige Zeitpunkt also, um Bilanz zu ziehen. Mit 20:6 Punkten liegt die verjüngte Mannschaft von Tura Marienhafe ziemlich überraschend auf dem glänzenden zweiten Tabellenplatz. Große Worte macht Trainer Victor Pliuto deshalb aber nicht. „Unser erstes Ziel, den Klassenerhalt, dürften wir damit bereits erreicht haben“, formuliert es der Ex-Profi gewohnt nüchtern. Statt in Euphorie zu verfallen, mahnt er seine Schützlinge lieber schon einmal vor dem kommenden Gegner. Mit der HSG Grönegau-Melle erwarten die Marienhafer morgen um 17 Uhr den zweiten Aufsteiger in Folge in der Kurt-Knippelmeyer-Halle. „Wir dürfen die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Pliuto vor der ersten Partie der Rückrunde. Das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften entwickelte sich im September des vergangenen Jahres zu einem wahren Drama. 13:15 lag die neu formierte Tura-Sieben in Grönegau zur Pause zurück. Wenige Minuten vor Schluss schienen die Brookmerlander, bei denen mit Vincent Brumund und Helmut Kramer zwei Leistungsträger fehlten, beim 27:30 einer Auftaktniederlage entgegenzusteuern, ehe man das Steuer noch herumriss. Tido Poppinga traf zwei Sekunden vor der Schlusssirene zum umjubelten 35:34. Der Neuling stellt eine homogene Mannschaft, die mit 9:17 Zählern als Tabellenelfter in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Die Marienhafer lieferten in der Vorwoche gegen Aufsteiger TSV Ganderkesee 34 Minuten lang eine starke Vorstellung ab, ehe man angesichts der 21:10-Führung die Zügel schleifen ließ, ohne beim 33:29 aber ernsthaft in Gefahr zu geraten. „Trotzdem hat mir die Leistung nicht gefallen. Ich hoffe, dass wir morgen 60 Minuten lang mit der nötigen Einstellung zur Sache gehen“, fordert Pliuto volle Konzentration. Die Marienhafer können in nahezu bester Besetzung antreten. Lediglich Helge Strube und Stefan Lücken fehlen. Für Pliuto ist der Fall klar: „Das Spiel ist eine reine Kopfsache. Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen“, findet Pliuto, der im achten Heimspiel den achten Sieg erwartet.