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Eingespielter Kader ist Turas großes Plus

Bericht vom 14.09.2012
Marienhaferinnen starten Sonntag in Wilhelmshaven in die neue Weser-Ems-Liga-Saison

Ab und an beschleicht Jan Gelbrecht ein ungutes Gefühl. Dann grübelt der Trainer der Handballerinnen von Tura Marienhafe darüber, ob man während der wochenlangen Vorbereitungsphase auf die neue Saison in der Weser-Ems-Liga nicht irgendetwas vergessen haben könnte. Inzwischen ist sich der 41-Jährige aber sicher, die Weichen in die richtige Richtung gestellt zu haben, sodass es am kommenden Sonntag los gehen kann. Zum Auftakt müssen die Marienhaferinnen um 16.45 Uhr beim Wilhelmshavener HV antreten. Ende April bestritten die Marienhaferinnen das letzte Punktspiel, um sich anschließend eine ausgiebige Pause zu gönnen. Anfang Juli stiegen sie wieder ins Training ein und absolvierten drei Einheiten pro Woche. Anfangs konnte noch die Kurt-Knippelmeyer-Halle genutzt werden, während der Sommerferien konnte auf dem Sportplatz Upgant-Schott gearbeitet werden. Wie bei allen Ballsportlern stieß das Lauftraining nicht immer auf Begeisterung. „Ich glaube, die Anlage ist für viele inzwischen ein rotes Tuch“, lacht Gelbrecht, der in seine vierte Saison als Trainer der Brookmerlanderinnen geht. 16 Spielerinnen gehören zum Aufgebot. „Richtig neu“ dabei ist nur Inga Lengert, die aus der dritten Mannschaft hochrückt. Maike Janssen (Tura II) sowie die beiden A-Jugendlichen Merle Knippelmeyer und Tatjana Hoofdmann waren schon in der vergangenen Saison häufiger dabei. Aus familiären Gründen steht Ramona Sabe nicht mehr zur Verfügung. Stephanie Schulz, die bis vor Kurzem noch Seinecke hieß, legt eine Pause ein. „Damit verfügen wir über eine homogene und eingespielte Mannschaft“, sieht Gelbrecht einen großen Vorteil auf Marienhafer Seite. 13 Mannschaften nehmen den Kampf um Tore und Punkte auf. Die TSG Hatten/Sandkrug ist freiwillig aus der Landesliga in den Spielbetrieb auf Bezirksebene zurückgekehrt. Als Aufsteiger sind der TS Hoykenkampf sowie die Sportfreunde Larrelt neu dabei. Die Emderinnen schafften dabei als Tabellenvierte den Sprung in die Weser-Ems-Liga, weil die besser platzierten Vereine verzichteten. Vierter unbekannter Kontrahent ist die erst kürzlich gegründete MSG SG STV/VfL Wilhelmshaven/ HSG Wilhelmshaven. Die Spielgemeinschaft kann zwar absteigen, aber nicht aufsteigen, da es an der geforderten Jugendarbeit fehlt. Um an der Feinabstimmung zu feilen, haben die Marienhaferinnen, die vom Orthopädie-Fachgeschäft Buß, Sport Schoolmann und Versicherungsmakler Hoofdmann neu eingekleidet wurden, drei Testspiele bestritten. Gegen die klassentiefere HG Jever/Schortens II gab es einen klaren Sieg, gegen die Landesligisten BW Lohne und VfL Oythe gab es eine knappe Niederlage sowie ein Remis. Was Gelbrecht dabei zu sehen bekam, stimmt ihn durchaus zuversichtlich, besser als in der vergangenen Saison aus den Startlöchern zu kommen. Denn da gelang Tura nach drei Pleiten erst im vierten Spiel der erste Sieg. „Konditionell sind wir diesmal auf jeden Fall weiter“, ist der Trainer überzeugt, der hofft, dass seine Schützlinge den guten sechsten Platz des Vorjahres bestätigen. Titelkandidat Nummer eins ist für Gelbrecht der Vorjahres- Vizemeister HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. „Bislang lag ich mit meinen Tipps allerdings regelmäßig falsch.“

 

Kader Tura Marienhafe für Weser-Ems-liga 2012/2013

Zugänge:

Inga Lengert (Tura III) sowie
Maike Janssen (Tura II)
und die A-Jugendlichen Merle Knieppelmeyer und Tatjana Hoofmann, die bereits in der vergangenen Saison Spielpraxis sammelten.

Abgänge:
Ramona Sabe (familiäre
Gründe).

Kader:
Ann-Christin Coordes, Inka Fink, Karin Eden (alle Tor) sowie Cathrin Kampen, Kathrin Dirks, Maren Schwitters, Stefanie Schwitters, Wiebke Bents, Imke Poppinga, Daniela Bartscherer, Imke Adena und Stephanie Schulz.

Trainer:
Jan Gelbrecht; Co-Trainerin: Marion Spinneker.

Saisonziel:
Platz sechs bestätigen.