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Jugenbericht vom 27.02./2802.2010

Bericht vom 05.03.2010
mJA gewinnt Heimspiel klar
Nachbericht der 1. Damen


Tura mJA  - HSG Friedeburg-Burhafe   47:18 (28:8)

Da die Kurt Knippelmeyer-Halle in Marienhafe voll belegt war, hat die A-Jugend von Tura ihr Heimspiel in der Conerus-Halle in Norden ausgetragen. Die Premiere des ersten Punktspiels in der neuen Halle konnte mehr als gelungen bezeichnet werden. Die Turaner bezwangen die HSG Friedeburg-Burhafe mit einem 47:18 Kantersieg. Gestützt auf eine sichere Abwehr lief der Angriff der Brookmerländer auf vollen Touren. Viele Kontertore bzw. Tore über die 2. Welle stellte die HSG vor unüberwindbare Probleme. Daneben kombinierten die Marienhafer im gebundenen Angriffsspiel variabel und schnell. Deshalb lag man zur Halbzeit hoch mit 28:8 in Führung. Naturgemäß ließ die Konzentration bei einer so hohen Führung etwas nach. Trotzdem schraubten die Turaner in der 2. Spielhäfte das Spielergebnis auf 47:18 hoch.

Tura mJA: Stefan Spinneker, Joop Frerichs, Sören Rossow (5), Adrian Loschke (6), Jason McInally (9), Keno Eichner (6), Marec Raafati (2), Tido Poppinga (2), Jelto Freese (5), Keno Lücken (3), Konstatin König (8), Lennart Venzke (1)


Nachbericht Tura Damen I – MTV Jever

19:31 hieß es am Ende der Partie – was für eine deftige Niederlage hatte der Tabellenführer aus Jever uns da nur beigebracht! Bevor wir berichten, möchten wir uns bei unseren treuen Fans bedanken, die trotz unserer völlig indiskutablen schlechten Leistung bis zum Abpfiff in der Halle geblieben sind und uns durch ihren Applaus Trost spendeten. Vielen Dank und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dennoch zu den letzten Heimspielen in dieser Saison den Weg zu uns in die Halle finden könntet! Die Anspannung und Nervosität vor diesem Spitzenspiel war uns die gesamte Woche deutlich anzumerken und fand ihren Höhepunkt zum Zeitpunkt des Treffens eine Stunde vor Spielbeginn als nahezu allen Spielerinnen die Angst und Übelkeit ins Gesicht geschrieben war. Zwar machten wir uns konzentriert warm und waren wirklich hochmotiviert, aber an einigen Passübungen und beim Einwerfen war bereits zu erkennen, dass heute doch kein „normales“ Spiel auf dem Programm stand. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe waren bereits hier zu verzeichnen, auch wenn dies normalerweise kein Fingerzeig auf die folgende Partie sein muss. Eine defensive 6-0 Deckung sollte es wie gegen Wilhelmshaven richten und uns über Kampf ins Spiel bringen. Leider kam es ganz anders, denn wir standen zwar defensiv, aber wir ließen Jever in Ruhe ihr Spiel aufziehen und attackierten viel zu spät und harmlos, so dass sich vor allem die Mittespielerin und die Außenspielerinnen von Jever gekonnt in Szene setzten, indem sie ungestört unsere Torhüterinnen ausgucken konnten und die Bälle sicher im Tor unterbrachten. Somit konnten wir zu keiner Zeit unser Tempospiel aufziehen, da wir keine Ballgewinne zu verzeichnen hatten. Auch im Angriffspiel zeigten sich große ungewohnte Unsicherheiten, da wir keinen Druck aufzogen, Pässe über das gesamte Spielfeld spielten und zudem nicht sicher fangen konnten. Spielzüge wurden selten konsequent zu Ende gespielt und Torchancen wurden gegen eine absolut stark aufspielende Jeveraner Torfrau nicht konsequent und mit letzter Energie genutzt. Schnell ließen wir die Köpfe hängen. Trotz Teamtimeout und neuer Aufstellung änderte sich an unserem Spielverhalten nichts und Marion und Jan mussten hilflos mit ansehen, wie wir uns bis zur Halbzeit von einem gut aufspielenden Gegner mit 6:17 abschießen ließen! Zur Pause war uns allen klar, dass nur ein Wunder helfen konnte und somit wollten wir in der zweiten Hälfte zumindest etwas Ergebniskorrektur betreiben, um vor eigenem Publikum nicht so vorgeführt zu werden. Leider konnten wir auch dieses nicht umsetzen, aber zumindest haben wir die zweite Hälfte nur mit einem Tor Unterschied verloren...ein schwacher Trost!!! Wir agierten nun sehr offensiv nach dem „Alles oder Nichts“ Prinzip und uns gelangen dann doch einige Ballgewinne und den Ansatz von Tempospiel. Jedoch konnten wir das gegnerische Tor zu selten bezwingen und so machte sich trotz großer Anstrengung und Willen langsam Resignation unter uns breit und wir fügten uns unserem Schicksal. Jever gewann am Ende das Spitzenspiel sehr verdient! Dem Druck, den wir uns als Mannschaft und sicherlich auch jede einzelne gemacht hat, konnten wir nicht standhalten, und er lähmte uns vor allem in der ersten Hälfte. Alle wollten es in diesem Spiel besonders gut machen: kämpferisch wie spielerisch überzeugen und ihr volles Leistungspotential abrufen. Aber wir spielten zu verkrampft anstatt gegen den Favoriten der Partie locker, gewitzt und temporeich aufzuspielen. Unser „Kopf“ stand uns dafür im Weg. Naja, nun gilt es das Spiel möglichst schnell abzuhaken, denn die Meisterschaft ist zwar nun endgültig futsch, aber der zweite Tabellenplatz ist definitiv noch nicht gesichert. Nur wenn wir alle restlichen Spiele positiv bestreiten können, wird uns eine Relegation den Aufstieg ermöglichen. Vielen Dank an unsere Zuschauer für das zahlreiche Erscheinen! Wir verdauen jetzt erst einmal das Spiel und präsentieren uns dann in zwei Wochen in Aurich in neuer und besserer Verfassung.

Eure I. Damen