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Bericht vom 12.02.2010

Quelle: Ostfriesischer Kurier

1. Damen spielt zu Hause gegen Wilhelmshaven
Die 1. Herren empfängt Neerstedt


Tura bestreitet drei Spitzenspiele am Stück
Gegen den Verfolger HSG Wilhelmshaven II geht es zunächst um die Vize-Meisterschaft

Aber auch der Titel ist für die Marienhaferinnen noch möglich. Ende Februar kommt Jever.

Der ungeschlagene MTV Jever scheint in der Landesklasse der Handballerinnen auf die Meisterschaft abonniert zu sein. Doch noch ist das Rennen nicht entschieden. Schärfster Rivale der Jeveranerinnen ist der Tabellenzweite Tura Marienhafe. Die Brookmerlanderinnen läuten morgen eine Serie von drei Spitzenspielen am Stück ein. Zunächst stellt sich der Tabellendritte HSG Wilhelmshaven II in der Kurt-Knippelmeyer-Halle vor. Der Anwurf erfolgt um 17 Uhr. „Jetzt wird es ernst“, weiß auch Tura-Trainer Jan Gelbrecht. Mit sechs Zählern Rückstand bei einem Spiel weniger rangieren die Marienhaferinnen derzeit direkt hinter Jever. Die Jadestädterinnen iegen nach Minuspunkten mit Tura gleichauf, haben aber ebenso noch ein Spiel weniger absolviert. Von Titelträumen spricht Gelbrecht bewusst nicht. Seine Marschroute: „Wir schauen von Spiel zu Spiel.“Ersteinmal gilt es, die Vize-Meisterschaft abzusichern. Die berechtigt zur Relegation. Als nächster Schritt könnte danach aber sogar noch die Tabellenspitze erklommen werden. Denn: Der kuriose Spielplan beschert den Tura-Damen jetzt binnen einer Woche das Hin- und Rückspiel gegen die HSG Wilhelmshaven II. Danach kommt der MTV Jever am 27. Februar nach Marienhafe. Die noch blitzsaubere Bilanz des Tabellenführers könnte auch darauf weiter belastet werden, wenn die Brookmerlanderinnen Schützenhilfe bekommen. Schließlich muss die HSG auch noch zweimal gegen die Jeveranerinnen antreten. „Wir haben eine gute Ausgangsposition“, weiß Gelbrecht. „Daher sollten wir jetzt selbstbewusst zu Werke gehen.“ Die Heimstärke der Marienhaferinnen, die in eigener Halle ungeschlagen sind, sollen auch die Jadestädterinnen zu spüren bekommen. Welche Qualitäten sie aufbieten, ist unbekannt. Womöglich ist mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft zu rechnen, denn der Tabellendritte der
Landesliga ist am Wochenende spielfrei. Gegen den Tabellenvierten Delmenhorst erkämpfte Wilhelmshaven zuletzt ein 24:23. Wie auch Tura tat sich die HSG ebenso gegen den TSV Ganderkesee mit 17:16 schwer. „Unser Gegner hat viele knappe Spiele abgeliefert. Er gibt also nie auf“, fordert Gelbrecht von seiner Sieben eine konzentrierte Leistung. Bis auf den Ausfall von Imke Poppinga kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Alle anhaltenden Probleme im Trainingsbetrieb sollten am Sonnabend Schnee von gestern sein: „Wir müssen uns durchkämpfen.“

 

Marienhafer starten noch einmal durch
TV Neerstedt II kommt

Nach dreiwöchiger Pause melden sich die Landesliga-Handballer von Tura Marienhafe morgen wieder im Spielbetrieb zurück. Vor dem Heimspiel um 19 Uhr gegen den Tabellenvierten TV Neerstedt II hat sich die personelle Lage bei den Brookmerlandern entspannt, doch es kneift nach wie vor auf entscheidenden Positionen. Im Rückraum fällt der verletzte Leitwolf und Leistungsträger Henning Brouer nach seinem schweren Sportunfall (wir berichteten) auf unbestimmte Zeit aus. Student Thomas Detmers soll nach seinen Klausuren morgen wieder mitmischen, hat aber nicht trainieren können. Zweites Manko ist die Position auf Linksaußen. Dort fehlt weiterhin Benno Freimuth. Der zuletzt verletzte Peter Adena meldete sich inzwischen im Übungsbetrieb zurück. Ob die Revanche gegen Neerstedt nach dem 34:37 im Hinspiel gelingt, hängt in den Augen von Tura-Trainer Viktor Pliuto maßgeblich von der Einstellung und vom Einsatz ab: „Jeder von uns muss das Beste geben und auf der Position kämpfen, auf der er eingesetzt wird.“ Obwohl in der Hinrunde gleich fünf Leistungsträger bei Marienhafe fehlten, sorgte der Tabellensechste für ein spannendes Kräftemessen. Damals brachte die schwache Torausbeute Tura um einen Punktgewinn bei der Regionalliga-Reserve. Neerstedt hält sich seit Saisonbeginn im oberen Tabellendrittel. „Die Mannschaft zeigt allerdings Höhen und Tiefen“, weiß Pliuto. So kamen die Gäste um den torgefährlichen Rechtsaußen Torben Schachtschneider zuletzt nur zu einem mühevollen 30:29 gegen das Schlusslicht HSG Barnstorf/Diepholz II. Davor gab es Niederlagen gegen den TuS Haren (3.) und die TSG Hatten/Sandkrug II (5.).