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Spielberichte WE 23.01./24.01.2010

Bericht vom 25.01.2010

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Pleite für die 1. Herren
Klarer Sieg für die 1. Damen


Lasche Einstellung und die Schiris ärgern Trainer Viktor Pliuto
Marienhafe unterliegt 33:39

Eine Woche nach dem guten Auftritt beim überraschenden 31:29-Auswärtssieg beim Spitzenreiter HSG Friedrichsfehn/ Petersfehn haben die Landesliga-Handballer von Tura Marienhafe in eigener Halle ihr anderes Gesicht gezeigt. Nachder33:39-Niederlagegegen die HSG Wilhelmshaven II ärgerte sich Trainer Viktor Pliuto, der angesichts der Personalnot selbst mitwirken musste, aber nicht nur über die lasche Einstellung seiner Schützlinge, sondern auch über die Schiedsrichter, die merkwürdigerweise aus dem nur wenige Kilometer von Wilhelmshaven entfernten Schortens stammten. Den Ausfall der Leistungsträger Thomas Detmers (Studium), Henning Brouer und Peter Adena (verletzt) schienen die Marienhafer dabei zunächst gut zu kompensieren. Kai Gronewold traf zum zwischenzeitlichen 6:4 (10. Minute). Auch beim 13:13 (20.) sah es noch gut aus, ehe Tura sich eine Auszeit nahm, so dass die Gäste mit einer 19:17-Führung in die Kabine gingen. Durchgang zwei begann vielversprechend.Marienhafe glich aus, Vincent Brumund, mit zehn Toren bester Werfer, sorgte für das 22:21 (35.). Auch beim 27:26 durch Holger Tamminga sah es noch gut aus (42.). Als dieWilhelmshavener, die von ihren zehn Siebenmetern neun nutzten, aber 32:30 vorn lagen (48.), gerieten die Gastgeber in Panik. „Wir haben unsere Angriffe viel zu hektisch abgeschlossen“, monierte Pliuto, dessen Mannschaft während des Spiels häufig in Unterzahl agieren musste. So soll Brumund wegen eins unpassenden Gesichtsausdrucks eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten haben.

Tura Marienhafe: Maltzahn, Haneburger, Spinneker – Tamminga (4), Brüggemann, Kramer (8), Brumund (10), Ihben, Rossow, Gronewold (6), Frevert (2), Lücken, Freese, Pliuto (2).

 

Schlusslicht bereitet Tura keine Probleme
Marienhaferinnen siegen klar

Das Schlusslicht SG Moorsum hat die Handballerinnen von Tura Marienhafe vor keine großen Probleme gestellt. In eigener Halle feierte der Landesklassist einen ungefährdeten 29:15-Erfolg und bleibt weiterhin schärfster Verfolger des verlustpunktfreien Spitzenreiters MTV Jever. Moorsums Ziel lautete offensichtlich, die Niederlage irgendwie in Grenzen zu halten. Dementsprechend destruktiv spielten die Gäste in der Kurt-Knippelmeyer-Halle auf. „Man hat sein Heil darin gesucht, permanent das Tempo zu verschleppen“, berichtete Tura-Trainer Jan Gelbrecht. Die Marienhaferinnen begingen nicht den Fehler, den Gegner zu unterschätzen, sondern agierten von Beginn an konzentriert. Spätestens nach 20 Minuten war angesichts der 7:1-Führung bereits eineVorentscheidung gefallen. Zur Halbzeit hieß es 10:4. Für die zweite Halbzeit stellte Gelbrecht, der munter durchwechselte, damit alle Akteure Spielpraxis sammeln konnten, die Abwehr auf eine offensivere 4:2-Formation um. Bereits 15 Meter vor dem eigenen Tor wurden die Moorsumerinnen attackiert. Über 18:6 (40.) zog Tura auf 25:9 davon, ehe man es in der Schlussphase etwas gemütlicher angehen ließ, so dass der Tabellenletzte das Ergebnis etwas erträglicher gestalten konnte.

Tura Marienhafe: Karin Eden, Sabine Müller – Kathrin Dirks (2), Steffi Schwitters (2), Wiebke Bents (1), Imke Scharmberg (2), Maren Schwitters, Maike Janssen (7/4), Imke Poppinga (4), Maren Hüting, Stephanie Seinecke (2), Kathrin Campen (7), Ramona Sabe (1), Silke Swieter (1).