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Spielbericht vom 16./17. Januar 2010

Bericht vom 19.01.2010

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Marienhafer verdauen Schock und besiegen Friedrichsfehn/Petersfehn
Turas Damen punktet in Delmenhorst
2. Herren bringt Zittersieg mit nach Hause
mJA gewinnt Heimspiel gegen Esens


Brouers Beinbruch überschattet Tura-Sieg
Marienhafer verdauen Schock und besiegen Friedrichsfehn/Petersfehn

Friedrichsfehn/jan – Henning Brouers schwere Verletzung hat den 31:29-Erfolg der Landesliga-Handballer von Tura Marienhafe bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn überschattet: Gerade einmal zwei Minuten waren absolviert, als Brouer  seinen zweiten Treffer zur 2:1-Führung erzielte. Bei der Landung kam er allerdings so unglücklich auf, dass er sich das linke Bein brach. Eine Dreiviertelstunde lang mussten Brouer, der sich vor Schmerzen auf dem Hallenboden krümmte, und seine geschockten Mannschaftskameraden warten, ehe endlich der Krankenwagen eintraf. Er wurde noch am Sonnabend­abend in Westerstede operiert.

Brouer hatte sich gekonnt durchgesetzt. Ein Fehntjer Spieler berührte ihn noch leicht, hatte nach Angaben von Tura-Trainer Victor Pliuto aber keine Schuld an der Verletzung, auch wenn er vom Schiedsrichter anschließend die Gelbe Karte sah. Pliuto war als Erster an der Unglücksstelle und wusste sofort, dass etwas Schlimmes passiert war. „An der Seite war sofort eine dicke Beule zu sehen.“

Rückraumspieler Brouer (26) muss eine monatelange Pause einlegen, nachdem er zuvor gerade erst eine Oberschenkelzerrung und eine Bänderdehnung überstanden hat. „Das Bein darf er sechs Wochen lang nicht bewegen“, berichtete Pliuto.

Nach eingehender Beratung entschieden sich die Marienhafer, trotz der dramatischen Ereignisse die Begegnung fortzusetzen. „Wir haben beschlossen, für Henning weiterzuspielen“, so Pliuto, der überraschend doch auf Thomas Detmers zurückgreifen konnte. Der Student setzte sich kurzerhand in den Zug und fuhr von Hannover nach Oldenburg, um seine Mannschaft zu unterstützen.

Nach Wiederbeginn benö­tigten die Marienhafer aber einige Zeit, um sich vom Schrecken zu erholen. Der gastgebende Tabellenzweite legte einen Vier-Tore-Vorsprung vor (9:5/10.), der auch Mitte der ersten Halbzeit noch Bestand hatte (14:11/15.). Doch dann meldete sich Tura zurück. Mit konzentrierter Spielweise warfen die Brookmerlander eine 15:14-Pausenführung heraus. Auch im zweiten Durchgang blieb es zunächst spannend (18:18/36.). Dann legten die Marienhafer aber einen weiteren Zwischenspurt hin. Beim 23:18 (42.) hatten sie für eine Vorentscheidung gesorgt. Die Fünf-Tore-Führung vertei­digte Tura bis vier Minuten vor Schluss, ehe die SG noch Ergebniskosmetik betreiben konnte, ohne aber den Marienhafer Sieg in Gefahr zu bringen.

Am Sonnabend genießen die Marienhafer Heimrecht gegen Wilhelmshaven II.

Tura: Haneburger, Maltzahn, Brouer (2), Kramer (4), Brumund (7), Ihben, Tamminga (6), Gronewold (7), Lücken, Detmers (4), Rossow, Freese, Spinneker.


Marienhaferinnen wahren ihre Chance
Tura punktet in Delmenhorst

Spieler und Verantwortliche des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen bemühten sich  nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt, bloß nicht das schlimme Wort Meisterschaft in den Mund zu nehmen. Ähnlich verhält es sich bei den Handballerinnen von Tura Marienhafe: „Wir denken von Spiel zu Spiel“, sagte Trainer Jan Gelbrecht, nachdem seine Mannschaft erfolgreich ins neue Jahr gestartet war. Tura holte mit dem 23:19 beim Tabellenzweiten HSG Delmenhorst zwei nicht unbedingt eingeplante Punkte und liegt weiter in Lauerstellung auf Rang drei.

Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Mission standen dabei nicht sonderlich günstig. Denn Imke Scharmberg, Imke Poppinga sowie Torfrau Sabine Müller traten die Reise nach Delmenhorst gar nicht erst an, während Kathrin Dirks einen kurzen Versuch unternahm. Nach dem ersten Angriff machte sich aber wieder der Bluterguss in der Wade bemerkbar.

Die Delmenhorsterinnen stellten eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen und lagen zunächst 5:3 vorn. Bis zur Pause wendete Tura aber das Blatt (12:10). Eine zehnminütige Marienhafer Torflaute nutzte die HSG, um sich einen Drei-Tore-Vorsprung zu erkämpfen (15:12/40.), doch die Gäste meldeten sich zurück und zogen auf 21:17 davon. „Wir haben eine geschlossene Leistung gezeigt“, freute sich Gelbrecht.

Tura Marienhafe: Inka Fink, Karin Eden – Kathrin Dirks, Steffi Schwitters (3), Wiebke Bents (3), Maren Schwitters (2), Maike Janssen (4), Maren Hüting, Stephanie Seinecke (6), Cathrin Kampen (3), Ramona Sabe, Silke Swieter (2).

 

TuS Holthusen vs. TuRa 2.Herren
16:18  (8:9)


Tura´s 2. Herren brachte am Samstag einen Zittersieg mit nach Hause. Das war knapp! Fast hätten die Pirates die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen, doch durch eine konzentrierte Abwehrleistung in den letzten 10 Minuten des Spiels konnte TuRa das Blatt noch einmal wenden. In der Halle in Weener herrscht absolutes „Picke“-Verbot, daß war vorher bekannt. Der Spielball hätte aber auch aus Seife bestehen können. Die Marienhafer hatte große Probleme den Ball überhaupt zu kontrollieren, so dass kaum ein Spielfluss zu Stande kam. TuRa erzielte erst nach 7 Minuten! das erste Tor. Der Gastgeber war allerdings auch nicht viel besser und hatte auch erst zwei Tore erzielt. Im Laufe der ersten Halbzeit wechselte die Führung laufend. Halbzeitstand  9:8 für TuRa. Für den zweiten Durchgang hatten sich die TuRaner vorgenommen etwas offensiver zu decken und dadurch zu leichten Tempogegenstoß-Toren zu kommen. Der Schuss ging allerdings nach hinten los. Der Gastgeber spielte immer am Rande des Zeitspiels und die Abwehr ließ sich dadurch zu undisziplinierten Aktionen hinreißen. Es wurde „spekuliert“. Der Gastgeber nutzte dies zu leichten Toren. Im Angriff funktionierte zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts. Das glatte Spielgerät gab dem Nervenkostüm der Pirates den Rest. Die Gastgeber führten in der 47. Minute mit 15:11.  TuRa nahm eine Auszeit. Die Abwehr wurde wieder auf 6:0 umgestellt.  Im Angriff sollte trotz des Rückstands sehr geduldig gespielt werden, um unnötige Ballverluste komplett zu vermeiden. Und tatsächlich: Die Abwehr ließ nur noch einen Gegentreffer zu. Es wurde aggressiv und diszipliniert verteidigt und der Gastgeber wurde jetzt zu Fehlern und unvorbereiteten Würfen gezwungen. Jetzt kam TuRa auch zu den erhofften „leichten“ Toren durch Tempogegenstöße. Am Ende lautete das Ergebnis 18:16 für TuRa Marienhafe.  Gerade nochmal gutgegangen!


Für Tura: Ralf Meyer, Hilko Schwitters; Andree Brüggenmann, Wilko Hugen, Carsten Frevert, Phillip Kamann, Jens Mennenga, Jörn Janssen, Stefan Hickele, Ihno Pieper, Elmar Harms
Vielen Dank an unseren Zeitnehmer Ralf Janssen.


Auf diesem Wege möchte die zweite Herren Henning Brouer gute Besserung wünschen. Hoffentlich verheilt alles gut, so dass du möglichst schnell wieder auf die Beine kommst!

 

JUGENDBERICHT

Tura mJA – TUS Esens  30:19 (12:9)

In einem guten und hart umkämpften Spiel konnte Tura letztlich einen hohen 30:19 Heimsieg einfahren. Esens erwies sich als spielstarker Gegner, der den Brookmerländer lange Paroli bieten konnte. Zu Beginn des Spiels schlossen die Turaner ihre Angriffe zu schnell ab, so dass der TUS immer wieder Kontergelegenheiten erhielt. Aufgrund der guten Deckungsarbeit lagen die Brookmerländer immer knapp in Front. Die Seiten wurden mit 12:9 gewechselt. Im 2. Spielabschnitt erspielten sich die Turaner einen fünf Tore Vorsprung, der bis zur 50. Minute bestand hatte. In den letzten 10 Minuten verschärften die Marienhafer noch einmal das Tempo, welches der TUS konnte nicht mitgehen konnte. Über sehenswerte Kombinationen und Konter wurde noch ein hoher 30:19 Sieg erzielt, der auf einer guten Mannschaftsleistung basiert.

Tura mJA: Stefan Spinneker; Ralf Janssen (1), Sören Rossow (5), Lennart Venzke (2), Adrian Loschke (2), Jason McInally (2), Keno Eichner (3), Helge Strube, Jelto Freese (4), Konstatin König (6), Keno Lücken (6)