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Schmerzhafte Niederlage in Haren

Bericht vom 07.03.2018

Quelle: Ostfriesischer Kurier

TuRa Marienhafe verliert mit 26:30 beim direkten Tabellennachbarn

Einigermaßen ernüchtert haben die Handballer des Tabellenelften TuRa Marienhafe am Sonnabend im Bus gesessen. Ihre mitgereisten Fans hatten beim Auswärtsspiel im Emsland alles gegeben und sie nach Kräften unterstützt. Doch nach einer augeglichenen ersten Halbzeit und einem Pausenstand von 13:14 wählte die Mannschaft aus dem Brookmerland die falschen Mittel. So musste TuRa am Ende eine empfindliche 26:30-Niederlage in einer erneut hektischen Partie beim direkten Tabellennachbarn TuS Haren hinnehmen, die im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nordsee schmerzt. „Das tut weh. Wir haben ein Vier-Punkte-Spiel verloren“, sagt Marienhafes Trainer Helmut Kramer. Nach dem 17:19 per Siebenmeter von Keno Lücken, des mit insgesamt elf Treffern einmal mehr erfolgreichsten Torschützen von TuRa, in der 43. Spielminute kippte die Partie. Während der TuS Haren in den folgenden sieben Minuten sechsmal traf, konnten die Gäste in dieser Schwächephase nur zweimal einnetzen. Die Folge war ein Sechs-Tore-Rückstand mit 19:25 in der 50. Minute, der nicht mehr zu reparieren war. Näher als bis auf vier Treffer und das 26:29 kurz vor Schluss kam TuRa nicht mehr heran. Der Kampf um den Klassenerhalt sorgte ähnlich wie im Hinspiel auf beiden Seiten für ein dünnes Nervenkostüm. „Für uns war in diesem Spiel mehr drin“, bilanziert Kramer. Allerdings ließen sich die Marienhafer zu häufig aus der Ruhe bringen, was Konzentration kostete: „Letztlich geht es nur, wenn alle 60 Minuten bei der Sache sind. Kleinigkeiten entscheiden solche Spiele“, erklärt der TuRa-Coach. Auf den torhungrigen Leitwolf des TuS Haren, Stefan Sträche, hatten sich die Gäste mit einer 5:1-Abwehr vorbereitet, die sich variabel präsentierte, aber vorerst noch verletzungsbedingt mit Nico Krüger auf einen zentralen Spieler verzichten musste. Erwartungsgemäß schwer zu verteidigenwar Harens großgewachsener Kreisläufer Martin Giesen. Marienhafes Torhüter Stefan Spinneker zeigte eine gute Leistung. In den Schlussminuten stand Hendrik Haneburger zwischen den Pfosten. Lücken warf die Brookmerlander mit 4:3 (8.) und 5:4 (10.) zweimal in Front. Den 10:12-Rückstand (24.) glich Sören Rossow aus. Der Rückraumspieler besorgte auch das 14:14 zu Beginn der zweiten Halbzeit. Dass TuRa den Gastgeber darauf ziehen lassen musste, lag indes nicht allein an Sträche und Giesen. Zum wiederholten Mal verließen die Marienhafer ihre spielerische Linie. Verlorene Bälle nach direkten Duellen im eins gegen eins nutzten die heimstarken Harener, die über dies das Verbot von Haftmitteln in ihrer Halle gewohnt sind, zu einfachen Toren per Gegenstoß. Immerhin verloren auch die Konkurrenten Grüppenbühren, Sulingen und Wilhelmshaven. Nächster Heimspielgegner ist Oldenburg (3.).

TuRa Marienhafe: Spinneker, Haneburger – Peters, Neumann (1), Tido Poppinga(4), Folkerts, Remmer Janssen (1), Rossow (5), Lücken (11/4), Menke Poppinga (1), Speckmann (3).