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Zwei Spiele sind eins zu viel

Bericht vom 13.03.2017

Quelle: Ostfriesischer Kurier

TuRas weibliche B-Jugend überrascht und verliert dann auswärts

Den Tabellenzweiten Friedrichsfehn besiegte TuRa mit 15:6.

Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden waren für die B-Jugendhandballerinnen von TuRa Marienhafe dann doch zu viel. Erst überraschte der Landesliga-Neuling mit einem 15:6-Erfolg in der Kurt-Knippelmeyer-Halle über den bisherigen Tabellenzweiten SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Dem Kräfteverschleiß mussten die Marienhaferinnen aber tags darauf Tribut zollen. Bei der SG Neuenhaus/Uelsen verloren sie 15:23.

TuRa wJB I – SG SV Friedrichsfehn/Petersfehn wJB 15:6 (5:2).
Gegen den favorisierten Gast war TuRa von Beginn an sehr aufmerksam. Die Abwehr präsentierte sich kompakt. Emsig wurde um jeden Ball gekämpft und nichts dem Zufall überlassen. In der torarmen Partie fiel erst nach knapp fünf Minuten das erste Tor für die SG. Die Gäste waren ohne Rückraumspielerin angetreten und hatten alle Mühe, sich gegen die massive Defensive der Gegnerinnen durchzusetzen. Probleme bereitete den Marienhaferinnen jedoch die starke Torhüterin, die mit zahlreichen Paraden beeindruckte. Die Seiten wurden bei einem Stand von 5:2 gewechselt. In der zweiten Halbzeit hatte man Mittel und Wege gefunden, um sich auch gegen die Keeperin besser zu behaupten. Mit Tempogegenstößen und über die Kreisposition war man weiter erfolgreich. „Unsere Abwehrreihe hat während des gesamten Spiels konstant und mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen gearbeitet“, freute sich Trainer Tobias Ihben nach dem Schlusspfiff. Dank einer geringen Fehlerquote konnte der Sieg realisiert werden.

TuRa wJB: Imke Fuhrmann, Elisabeth Schoolmann – Paula Kruse (5), Malin Folkerts, Cara Klooster, Jelka Lohre (1), Charlotte Topp, Louisa Topp (4), Hannah Meier (3), Anna Janssen (1), Fenna Lübbers (1).


SG Neuenhaus/Uelsen wJB – TuRa wJB 23:15 (7:6).
Zum Auswärtsspiel konnten die Marienhaferinnen nur mit einer Auswechselspielerin antreten und versuchten deshalb, mit den Kräften zu haushalten. In der Anfangsphase machte die Formation aus dem Brookmerland Druck und ging in Führung. Die SG ließ sich nicht abhängen und glich wieder aus. Von der 12. bis zur 16. Minute beim Stand von 4:4 bekamen die Gäste gleich drei Siebenmeterwürfe zugesprochen, die man aber nicht verwertete. Stattdessen übernahm dann Neuenhaus erstmalig das Zepter (6:5/18.) und baute die Führung nach dem 7:6 zur Pause in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aus. „Das gute Spiel vomVortag hatte zu viel Kraft gekostet. Das machte sich im gesamten Spiel immer wieder bemerkbar“, analysierte Coach Ihben. Neuenhaus/Uelsen konnte in personeller Hinsicht zudem aus dem Vollen schöpfen und bot gleich 14 Spielerinnen auf. TuRas Abwehrarbeit hatte im zweiten Durchgang keine Stabilität mehr. Die Fehler häuften sich und man kassierte darüber hinaus noch einige Zeitstrafen. Bis zum Saisonende  stehen noch drei Pflichtspiele auf dem Plan. Am Sonntag müssen die Marienhaferinnen beim Tabellenvierten VfL Oldenburg II antreten. Anwurf ist um 14 Uhr.

TuRa wJB: Imke Fuhrmann, Elisabeth Schoolmann – Paula Kruse (1), Malin Folkerts, Cara Klooster (3), Charlotte Topp (4), Louisa Topp (3), Hannah Meier (1), Ana Janssen (3).