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Kirsten Garrelts genießt ihr Comeback

Bericht vom 24.11.2015

Quelle: Ostfriesischer Kurier

39-Jährige spielt wieder für Weser-Ems-Ligist TuRa Marienhafe

15 Minuten und 39 Sekunden waren am Sonnabend in der Großheider Sporthalle absolviert, als  Trainer Jan Gelbrecht Kirsten Garrelts aufs Feld schickte. Nach knapp dreijähriger Wettkampfpause feierte die Handballerin im Dress von TuRa Marienhafe beim 23:20-Heimsieg des Weser-Ems-Ligisten über die HG Jever/Schortens ihr erfolgreiches Comeback. „Das hat wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich Kirsten Garrelts, die auf der Linksaußen-Position den Platz von Katharina Janßen übernahm. Der erste Torwurf 60 Sekunden später fand noch nicht ins Ziel. Wenig später bekam die 39-Jährige einen Pass von Cathrin Kampen im vollen Lauf nicht unter Kontrolle, ehe es im dritten Versuch doch klappte: Da schloss Kirsten Garrelts einen Gegenstoß zur zwischenzeitlichen 9:4-Führung ab. Mit zwölf Jahren erlernte Kirsten Garrelts, die in Süderneuland wohnt, beim FC Norden das Handballspiel. Erster Trainer war Johann „Joki“ Gerdes, der einst mit den Frauen des FCN große Erfolge feierte und die Mannschaft bis in die Oberliga führte. Später wechselte sie zu TuRa und spielte unter anderem unter der Regie von Trainer Wolfgang Willers. Nach der Geburt ihrer Zwillinge, die inzwischen sechs Jahre alt sind, rückte der Handballsport für die Zahnarzthelferin in den Hintergrund. Gelegentlich spielte Kirsten Garrelts noch in der TuRa-Reserve und probierte auch andere Sportarten aus. „Für mich ist Handball aber das einzig Wahre“, gab sie Sonnabend nach der Partie zu. Für Tischtennis und Tennis konnte sie sich nicht wirklich begeistern. „Schuld“ daran, dass sie jetzt wieder für die Weser-Ems-Liga-Vertretung aufläuft, ist ihre Mannschaftskameradin Cathrin Kampen. Als man sich bei einer Feier traf, überredete Cathrin Kampen sie zum Comeback. „Sie hat einfach gesagt, dass sie mich Mittwoch zum Training abholt. Das hat sie dann auch getan“, lacht Kirsten Garrelts, die erst vor wenigen Wochen wieder ernsthaft ins Training eingestiegen ist. Das Spiel gegen Jever/Schortens soll kein Einzelfall bleiben. „Die Saison ziehe ich durch“, betonte sie. Coach Jan Gelbrecht ist angesichts des keineswegs übermäßig groß besetzten Kaders heilfroh, in ihr eine weitere Alternative gefunden zu haben. „Kirsten hilft uns
mit ihrer Routine ein gutes Stück weiter.“