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Drei Tura-Spieler retten Auswärtssieg über die Zeit

Bericht vom 12.05.2014

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Nach 33:29-führung wird es noch einmal eng – Marienhafe schlägt Daverden mit 33:32

Während der gesamten 60 Minuten haben die Handballer von Tura Marienhafe im letzten Auswärtsspiel ihrer erfolgreichen Saison in der Verbandsliga beim TSV Daverden geführt. Nach dem 17:11 zur Pause lagen die Brookmerlander nach 58 Minuten offensichtlich vorentscheidend mit 33:29 vorn. Doch die Gastgeber kamen noch einmal zurück, denn in den letzten 120 Sekunden hagelte es Zeitstrafen gegen Tura. Mit zeitweise nur drei Feldspielern behielt Marienhafe im packenden Schlussspurt indes die Oberhand. Den letzten, abgefälschten Wurf des TSV wehrte Tura-Torhüter Hendrik Haneburger ab und hielt damit den 33:32-Auswärtssieg des Tabellenvierten fest. Absteiger TSV Daverden rutschte ans Tabellenende. Für Tura-Trainer Victor Pliuto war der 14. Saisonerfolg die richtige Antwort auf die jüngsten beiden schwachen Vorstellungen. In Daverden in der Nähe von Bremen ließ sich seine Mannschaft auch nicht vom Verbot von Haftmitteln und dem Ausfall von gleich drei wichtigen Abwehrspielern beirren. „Das ist eine reine Kopfsache. Die Jungs haben sich wieder reingekämpft und eine gute Leistung gezeigt“, lobte Pliuto. Die Gäste mussten auf ihren Kapitän Helmut Kramer, Carsten Frevert und Thomas Detmers verzichten. Überdies wurde Kai Gronewold, der sechs Treffer erzielte, bei seinem erfolgreichen Comeback in der Abwehr auf der Außenposition aufgeboten, um seine Wurfhand nach einem Bruch zu schonen. Die fehlenden Größen im Zentrum der Defensive machte Pliuto mit einem erfolgreichen taktischen Schachzug wett: In  Daverden ließ er statt der von Tura oft gezeigten 6:0-eine 5:1-Abwehr spielen mit Jonas Speckmann als vorgezogenem Akteur. „Das hat gut geklappt. Etliche Bälle wurden abgefangen.“ Während Tura in den ersten 30 Minuten nur elf Gegentore kassierte, zogen die Gäste über leichte Tore durch Gegenstöße oder die zweite Welle davon. Nach einem guten Start mit einer schnellen 5:1-Führung (5.) sorgte der TSV Daverden zwischenzeitlich für ausgeglichene Verhältnisse. Auch bedingt durch die ersten von insgesamt sieben Zeitstrafen musste Tura die Hausherren wieder bis auf 8:10 (20.) herankommen lassen. Doch die Formation um den mit insgesamt neun Toren besten Werfer Vincent Brumund reagierte sofort. Über 14:9 (25.) setzte sie sich zur Pause bereits mit sechs Treffern Vorsprung ab. Bis zum 21:14 zum Auftakt der zweiten Halbzeit blieben die Brookmerlander in der Spur. Darauf aber schlichen sich zu viele Unkonzentriertheiten ein, bei Einzelaktionen gingen etliche Bälle verloren. Bis auf 18:21 (40.) kamen die Gastgeber wieder heran. Darauf legte Tura den Hebel wieder um. Enger als 28:26 (50.) ließen die Marienhafer das Ergebnis zunächst nicht werden. Allerdings durften sie selbst beim Vier-Tore-Vorsprung ihrer Sache
nicht sicher sein. „Wir haben dasselbe mit diesen Schiedsrichtern bereits in Morsum erlebt. Plötzlich standen wir nur noch mit drei Mann auf dem Spielfeld“, ärgerte sich Pliuto. Beim 33:33 für die Gäste waren noch 30 Sekunden zu spielen. Tura zeigte sich im Ballbesitz nicht clever genug. Als der TSV kurz vor Schluss noch einmal abzog, stand aber Haneburger sicher auf dem Posten.

Tura Marienhafe: Haneburger, Maltzahn, Spinneker – Lengert (4/1), Speckmann(1), Poppinga (4), Brumund(9/2), Gronewold (6/1), R. Janssen (2), Rossow (1), Lücken (6), J. Janssen.