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Pokal beschert Tura einen Oberligisten

Bericht vom 06.01.2014

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Marienhafer kämpfen am Sonntag in Elsfleth um den Einzug ins Viertelfinale

Nach der Heimpleite gegen Daverden geht es auch um einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Mit dem Elsflether TB hat Tura Marienhafe in dieser Saison noch keine guten Erfahrungen gemacht. So verloren die Tura-Handballdamen gegen den konditionsstärkeren Landesliga-Spitzenreiter im Verbandspokal glatt mit 21:41. Derart derbe soll es den Marienhafer Herren am Sonntag in der Stadthalle von Elsfleth nicht ergehen (Anwurf 16.45 Uhr), wenn sie am vierten Advent zum Achtelfinale beim heimstarken Tabellenneunten der Oberliga antreten. „Wir wollen dort unser Bestes geben“, sagt Tura-Trainer Victor Pliuto. „Die Mannschaft hat aber nichts zu verlieren.“ Nach der Heimpleite in der Verbandsliga geht es jedoch immerhin um einen versöhnlichen Jahresabschluss für die Brookmerlander.

Beim 29:34 gegen den Abstiegskandidaten TSV Daverden erwischten die Tura-Herren einen rabenschwarzen Tag vor eigenem Publikum. Auch Pliuto hat die unkonzentrierte Leistung mit zahlreichen Fahrkarten nicht gefallen.„Wenn sich die Mannschaft zu sicher fühlt und dann mit halber Kraft zu Werke geht, kann es schiefgehen“, weiß der Tura-Coach um manchmal auftauchenden Schlendrian seiner Sieben. Nach vier Siegen in Folge und dem zwischenzeitlichen dritten Platz rangieren die Marienhafer nun aufgrund von zuletzt zwei Niederlagen kurz vor dem Ende der Hinrunde mit 12:10 Punkten an achter Stelle der Verbandsliga. „Wer mich vor dem Spiel gegen Daverden gefragt hätte, dem hätte ich eine hochzufriedene Bilanz präsentiert. Die Heimniederlage trübt das Ganze“, sagt Pliuto zum Abschneiden des Aufsteigers zur Hälfte der Saison. Positiv auch für ihn: „Die Mannschaft fühlt sich in der Verbandsliga wohl und hat auch gegen starke Kontrahenten von oben gezeigt, dass sie gut bestehen kann.“

Da käme der Elsflether TB als letzte Herausforderung des Jahres doch gerade recht. Bisher hat  Tura Marienhafe den Verbandspokal als eine willkommene Saisonvorbereitung gesehen. Dem  lockeren 37:27 in der Vorrunde gegen den chancenlosen VfL Bad Zwischenahn, der sich inzwischen in der Weser- Ems-Liga in Abstiegsgefahr befindet, folgte ein mühevolles 29:26 gegen den in der Landesliga ungeschlagenen Tabellenführer TuS Haren. Wie sehr reizen jetzt nach einer  kräftezehrenden Hinrunde das attraktive Pokallos mit einem Oberligisten und die Aussicht auf das  mögliche Viertelfinale, das am 4./5. Januar ausgetragen wird

Zwei Tage vor Heiligabend müssen die Marienhafer auf ihren Kapitän verzichten: Routinier Helmut Kramer wurde nach anhaltenden Knieproblemen in die Weihnachtspause geschickt. Auch Gernold Lengert und Jörg Maltzahn fehlen. Dagegen mischt Spielmacher Keno Lücken, der gegen Daverden schmerzlich vermisst wurde, wieder mit. „Elsfleth ist ein reizvolles Pokallos. In diesem interessanten Spiel können wir sehen, ob wir mit einem Oberligisten mithalten können“, sagt  Pliuto. Zu gemeinsamen Landesliga-Zeiten hatte Tura in Elsfleth nichts zu bestellen, während es in Marienhafe ein Remis gab.

Der ETB ist eine einzige Erfolgsgeschichte: In sechs Jahren stiegen die Elsflether fünfmal auf. Ihre Punkte in der Oberliga sammeln sie vorwiegend in eigener Halle, so zuletzt mit einem furiosen 43:31 gegen den Vorletzten VfL Fredenbeck II. Dabei gefiel die Rückraumachse mit Christopher Santen, demnach einem Kreuzbandriss gerade zurückgekehrten Spielmacher Florian Doormann  und Bela Rußler.Mit Ruven Rußler läuft ein Eigengewächs auf, dessen Hauptaugenmerk auf der A-Junioren-Bundesliga-Mannschaft der JSG Hastedter SV/HC Bremen liegt. Ins Achtelfinale des Verbandspokals zog die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami durch ein 34:27 gegen den Verbandsligisten TSV Wietzendorf ein. Trotz Personalproblemen gab es einen sicheren Sieg.


Im Sommer kommt Berlin
Auf prominente Gegner im nächsten Sommer freut sich Tura schon jetzt. Während die Damen zum 60-jährigen Bestehen der Handballabteilung gegen den VfL Oldenburg spielen, empfangen die Marienhafer Herren am 19. Juli 2014 den Bundesligisten Füchse Berlin. „Gegen eine solche Mannschaft zu spielen, ist ein schönes Erlebnis“, sagt Pliuto. „Das wird ein tolles Spiel für die Zuschauer.“